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Er war ein unkonventioneller Kandidat, der polarisierte und sich von Anfang an als Sieger sah: Donald Trump, amerikanischer Unternehmer, Reality TV-Star und angeblicher Multi-Milliardär. Anfangs nahm keiner der konservativen Politiker diesen Mann ohne politische Erfahrung ernst.

Mit seinem einprägsamen Slogan “Wir werden unser Land wieder groß machen” räumte er seine Mitbewerber aus dem Feld und gewann vor allem weiße US-Amerikaner für sich. Unter ihnen viele Arbeiter, die sich von der herrschenden Politik verraten fühlten. Aber sein aggressiver Wahlkampf gegen Muslime und Latinos entfremdete ihn von seiner Partei.

Trump sagte, “wenn Mexiko uns Leute schickt, kommt nicht die Elite. Es sind Kriminelle, Vergewaltiger und Drogendealer. Sie kommen von überall her, aus Süd- und Lateinamerika und wahrscheinlich auch aus dem Nahen Osten. Ich werde eine hohe Mauer an unserer südlichen Grenze bauen. Und Mexiko wird dafür zahlen müssen.”

Im direkten Aufeinandertreffen mit seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton verlor er in den drei TV-Debatten laut Umfragen immer mehr an Unterstützung. Mit Enthüllungen über seine frauenverachtenden Aussagen konfrontiert, rechtfertigte er sich: “Natürlich bin ich nicht stolz auf das, was passiert ist. Aber was Bill Clinton tat, war schlimmer. Ich habe nur geredet, er hat es getan.”

Durch die bekannt gewordenen frauenfeindlichen Äußerungen Trumps schien der Wahlkampf zu Gunsten von Clinton entschieden.

Doch nur wenige Tage vor der Wahl wendete sich das Blatt ein weiteres Mal.
Als der Geheimdienst FBI ankündigte, in der E-Mail Affäre neue Ermittlungen gegen die demokratische Kandidatin zu ihrer Zeit als Außenministerin einzuleiten, konnte Trump aufholen.

Er goss neues Öl ins Feuer: “Es ist der größte Skandal seit Watergate. Hillary Clinton sendete und erhielt streng vertrauliche Informationen und benutzte dafür einen unsicheren Server, wodurch sie die Sicherheit der Amerikaner aufs Spiel setzte.”

An Selbstsicherheit fehlte es ihm nicht. So verkündete Trump noch vor der Wahl, er werde das Ergebnis dieser historischen und großen Präsidentschaftswahl nur anerkennen, falls er gewinne.

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