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Ermonela Jaho: Wenn Oper zur Therapie wird


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Ermonela Jaho: Wenn Oper zur Therapie wird

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Die Albanerin Ermonela Jaho steht derzeit als “Antonia” in “Hoffmanns Erzählungen” an der Opéra Bastille in Paris auf der Bühne. Die Rolle der Sängerin aus Leidenschaft, der Sängerin, die eigentlich nicht singen darf, weil sie sonst sterben muss, sei ihr auf den Leib geschneidert, sagt sie.

Und: “Dieser Beruf ist für mich nicht nur ein Beruf, er ist eine Therapie. Eine Katharsis jedes Mal, wenn ich auf der Bühne stehe. In dem Leben, das wir heute alle führen, ist es solch ein Geschenk, auf der Bühne träumen zu können. Ich muss sagen, dass ich das wie den ersten und letzten Augenblick meines Lebens erlebe. Wenn ich auf diese Weise daran denke, dann habe ich überhaupt keine Erwartungen, an nichts und niemand, mir ist egal, was die Leute von meinem Gesang halten, und ich sage mir selbst: Dies ist mein Augenblick, ich werde versuchen, mein Bestes zu geben, und ihn bis zum letzten Moment auszukosten.”



“Es gibt Abende, an denen man völlig die Kontrolle verliert, aber dies sollte sich nicht auf den Klang auswirken. Unsere Pflicht ist, unsere Mission bis zum Ende auszuführen. Ich sollte niemals die rationale Seite vergessen, und dass ich Sängerin bin. Ich habe immer versucht, so wahrhaftig wie möglich zu sein, aber auch, die Kontrolle zu behalten. Dank harter Arbeit Tag für Tag kann ich beides, Kontrolle und Gefühl, verbinden. Und ehrlich: diese Tränen sind echt.”

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