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Indien: Mit radikaler Bargeldreform gegen Korruption und Schwarzgeld


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Indien: Mit radikaler Bargeldreform gegen Korruption und Schwarzgeld

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Die indische Regierung hat alle Bargeldnoten im Wert von mehr als 100 indischen Rupien für ungültig erklärt. Premierminister Narendra Modi sagte: “Um uns aus dem Griff von Korruption und Schwarzgeld zu befreien, haben wir entschieden, dass die aktuellen 500- und 1000-Rupien-Noten nicht mehr gültig sind.”

Die alten Scheine können noch bis Ende des Jahres auf ein indisches Bankkonto eingezahlt oder gegen neue 500- und 2000-Rupien-Scheine umgetauscht werden

Die Inder waren darauf nicht vorbereitet. Ein Mann in Neu-Delhi sagt: “Wir haben keine kleinen Scheine. Meine Taschen sind leer, und mein Kühlschrank auch. Ich kann keine Milch kaufen, denn die großen Scheine nehmen sie nicht. An der Tankstelle nehmen sie 500 Rupien-Scheine. 100 Rupien-Scheine sind nicht zu finden.

Lokale Medien zitieren Studien, nach denen illegale Schattenwirtschaft rund ein Fünftel der indischen Wirtschaftsleistung ausmacht. Demnach könnten sich in Indien zwischen 160 Milliarden und 1,6 Billionen Euro an Schwarzgeld in Umlauf befinden.

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