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Japan-Tourismus: HiTech, Sport und Stäbchen


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Japan-Tourismus: HiTech, Sport und Stäbchen

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Zwanzig Millionen Touristen aus dem Ausland waren dieses Jahr bis Ende Oktober in Japan und doppelt so viele sollen es werden – schon in vier Jahren. Zur Reisemesse “World Travel Market” (7.-9. November) in London sagten Tourismus-Experten, wie sie das schaffen wollen. Ryoichi Matsuyama, Chef der Fremdenverkehrszentrale:

“Zu den die Olympischen Spielen in Tokio (24. Juli bis zum 9. August 2020) zielen wir auf 40 Millionen Besucher und 80 Milliarden US-Dollar (73,5 Milliarden Euro) Ausgaben. Sehr gewagte Zahlen, daran arbeiten wir jetzt.”

Bei vielen Reisenden gilt Japan als ein ziemlich kostspieliges Reiseziel. Spezialisierte Reisebüros wollen das Land auch für Low-Budget-Rucksackreisende zugänglich machen – wie Alex Seigel von der britischen Firma The Dragon Trip:

“Unsere sogenannten “Abenteuer-Führer” zeigen ihnen billige Restaurants, immer noch wirklich authentisch. Wir suchen Aktivitäten raus, die nicht die Bank knacken, aber immer noch wirklich gute Momentaufnahmen der japanischen Kultur sind.”

Die Kundschaft mag an Japan die Mischung aus “Tradition” und “Innovation”, das zeigen Umfragen.

In Europa sei da noch eine Menge zu holen, meint ein Manager von All Nippon Airways; Akira Nakamura:

“Bisher ist die Zahl der europäischen Besucher in Japan nicht so groß, verglichen mit China oder Südostasien, aber sie wächst stetig, in den letzten Jahren haben wir mehr als 100.000 Passagiere befördert.”

Auf die Frage, was Europäer nach Japan locken könnte, kamen auf der Messe drei Schlüsselwörter: “Das Essen, die Menschen, die Kultur”.

“Identität und Authentizität” sollen auch Rugby-Weltmeisterschaft 2019 und die Olympischen Spiele 2020 in Japan prägen.

Sebastian Saam, euronews:

“Japan will weg vom Image als reiner Technologiestandort. Das Land will zunehmend auch Tourismus-Destination sein, auch für jeden Geldbeutel. Mittlerweile stimmen auch die Zahlen und angesichts internationaler Großereignisse im Land scheint es so, als könne Japan in den kommenden Jahren weiterhin auf dem Tourismusmarkt punkten.”

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