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Frankreich gedenkt der Anschläge von Paris


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Frankreich gedenkt der Anschläge von Paris

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Vor dem Beginn des WM-Qualifikationsspiels zwischen Frankreich und Schweden haben die Zuschauer am Freitag im Stade de France mit einer Schweigeminute der Anschläge von Paris vor einem Jahr gedacht. Die Anschlagserie hatte damals vor dem Stadion begonnen, als sich drei Selbstmordattentäter in die Luft sprengten. Staatspräsident François Hollande war auch vor einem Jahr in Saint-Denis.

“Wir erkennen, dass es hier eine Bedrohung gibt, dass die Franzosen besorgt sind. Sie denken daran, aber auch die Behörden denken daran. Wir müssen handeln. Wir müssen Maßnahmen in Kraft setzen und sie jeden Tag soweit nötig verstärken, gleichzeitig aber unsere Freiheiten verteidigen. Aber wir sind nicht mehr die, die wir vorher waren, wir müssen strenger sein als je zuvor”, erklärte Staatspräsident Hollande.

Die Sicherheitsvorkehrungen am Stadion-Eingang waren streng. Fahrzeuge und Zuschauer wurden durchsucht. Das verbreitet bei den Schlachtenbummlern ein Gefühl der Sicherheit.

“Wir müssen keine Angst haben. Es ist sicher. Die Sicherheitskontrollen. Wir sollten nicht in Angst leben. Wir müssen nach vorne schauen”, meint Jean-Philippe, der aus dem nordfranzösischen Valenciennes ins Stade de France gekommen ist.

Wenige Minuten nach den Selbstmordattentaten vor dem Stade de France schlugen die Islamisten im Herzen von Paris zu. Die Bilanz der Anschlagserie vom 13. November: 130 Tote, mehr als 400 Verletzte.

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