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Zahl der Flüchtlinge aus IS-Hochburg Mossul steigt stark an

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Die Zahl der Flüchtlinge aus der umkämpften nordirakischen Stadt Mossul steigt unaufhörlich an.
Laut den Vereinten Nationen sind mittlerweile über 45.000 Menschen aus dem Machtzentrum der Miliz Islamischer Staat und dessen Vororten geflohen. Sie finden in mehreren größeren Camps Unterschlupf, die Hilfsorganisationen wie UNICEF und das UNHCR seit Beginn der Militäroffensive vor gut drei Wochen errichtet haben.

Das UNHCR rechnete zuletzt mit bis zu 50.000 Flüchtlingen

Das Hassan-Sham-Camp steht seit einer Woche rund 20 Kilometer östlich von Mossul. Viele Hilfesuchende sind nicht nur vor der Herrschaft der Dschihadisten, sondern auch vor Versorgungsengpässen geflohen. In Mossul fehle es an Lebensmitteln und Stromausfälle seien die Regel.

Unicef sieht vor allem rund eine halbe Million noch in Mossul lebende Kinder in Gefahr. Sie seien zu oft unschuldige Kriegsopfer, klagte der UNICEF-Gesandte für den Irak, Peter Hawkins. Zudem seien die Kinder bereits in der Vergangenheit mit “extremen Formen von fürchterlicher Brutalität und Gewalt konfrontiert” worden, kritisierte Hawkins. UNICEF habe deshalb im Camp Zelikan nordöstlich von Mossul spezielle Teams zur Betreuung von zunächst 380 Mädchen und Jungen aus Mossul eingerichtet.

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