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Trumps Schattenkabinett


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Trumps Schattenkabinett

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat erste zentrale Personalentscheidungen getroffen, sein Schattenkabinett steht aber noch nicht und wird heiß diskutiert. New Yorks früherer Bürgermeister Rudy Giuliani (72) galt als Trumps größter Unterstützer im Wahlkampf und dürfte Justizminister werden. In New York hat sich der Anwalt einen Ruf als Law-and-Order-Verfechter erworben.

Über mehr nationale politische Erfahrung als Giuliani verfügt Newt Gingrich (73), der als Außenminister im Gespräch ist und fünf Jahre lang die Republikaner im Repräsentantenhaus anführte.

Der frühere nationale Sicherheitsberater von George W. Bush, Stephen Hadley, ist für den Posten des Verteidigungsministers vorgesehen.

Sarah Palin war 2006 jüngste Gouverneurin von Alaska und scheiterte 2008 als Vizepräsidentschaftskandidatin an der Seite des Republikaners John McCain. Ihr werden beste Aussichten auf das Amt der Innenministerin nachgesagt.

Der pensionierte Neurochirurg und Ex-Rivale Trumps aus dem Vorwahlkampf, Ben Carson, wird als Gesundheitsminister gehandelt.

Die Ernennung von Trumps Wahlkampfleiter Stephen Bannon zum Chefstrategen ist von Menschenrechtsgruppen und Bürgerrechtlern mit Entsetzen aufgenommen worden. Bannon verantwortete bis 2011 die ultrarechte Nachrichtenseite Breitbart News und gilt selbst unter Konservativen als Hardliner. Ihn will Trump zunächst vor allem mit der konkreten Kabinettsbildung betrauen.

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