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Luftwaffe hilft bei Evakuierung nach Erdbeben in Neuseeland


Neuseeland

Luftwaffe hilft bei Evakuierung nach Erdbeben in Neuseeland

Nach dem schweren Erdbeben in Neuseeland holt das Militär gestrandete Touristen und Bedürftige aus Orten, die von der Außenwelt abgeschnittenen sind. Vier Hubschrauber sind nach Angaben der Luftwaffe in Kaikoura, nördlich von Christchurch, im Einsatz. In der Kleinstadt mit rund 2000 Einwohnern gingen die Wasservorräte aus und es gab nur stundenweise Strom. Ein Transportschiff der Marine sollte am Mittwoch Hilfsgüter bringen und die restlichen Festsitzenden abholen.

Kaikoura ist bei Touristen beliebt, weil sich vor der Küste Wale und Delfine tummeln. Neuseelands Premierminister John Key betonte, man wolle zuerst 140 gestrandete Touristen ausfliegen. Die Rettungsaktion hänge aber vom Wetter ab.

Bei dem Erdbeben der Stärke 7,8 waren in der Nacht zu Montag zwei Menschen ums Leben gekommen. Um Kaikoura herum stürzten Felsbrocken herab und Erdrutsche verschütteten die Küstenstraße. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt und Straßen rissen auf. Noch immer erschüttern Nachbeben die Region.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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