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Republikaner bestätigen Ryan als Mehrheitsführer

Der Republikaner Paul Ryan ist als Sprecher des Repräsentantenhauses einstimmig im Amt bestätigt worden.

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Republikaner bestätigen Ryan als Mehrheitsführer

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Knapp 60 neugewählte Abgeordnete haben auf dem Kongressgelände in der US-Haupstadt Washington ihre Orientierungseinheit absolviert. Bislang stehen für das Repräsentantenhaus 59 Neuzugänge fest, die sogenannten freshmen. Paul Ryan ist am Dienstag als Sprecher des Repräsentantenhauses einstimmig im Amt bestätigt worden, obwohl er im Wahlkampf Vorbehalte gegen Donald Trump geäußert hatte: “Willkommen zur Morgendämmerung einer neuen, geeinten republikanischen Regierung. Wir sind aufgeregt. Ich spreche quasi täglich mit Donald Trump. Heute habe ich mich mit Mike Pence unterhalten. Wir arbeiten Hand in Hand für eine erfolgreiche Amtszeit. Noch wichtiger aber ist, dass wir die Stimmen der Wähler erhören und entsprechend handeln. Damit wir tatsächlich die Probleme dieses Landes lösen.”

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"Wir arbeiten Hand in Hand für eine erfolgreiche Amtszeit."

Paul Ryan Sprecher US-Repräsentantenhaus

Ryan sprach von einer riesigen Ehre. Die Zeit für Großes sei gekommen.

In Washington D.C. demonstrierten am Dienstag rund 1000 den Unterricht schwänzende Schüler gegen die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Mehrere Protestgruppen gegen einen Präsidenten Donald haben sich inzwischen nach eigenen Angaben zu einer US-weiten Allianz zusammengeschlossen. Die Demonstrationen konzentrieren sich bislang an der Westküste auf Kalifornien und Oregon sowie im Osten auf die Hauptstadt und die Staaten New York und New Jersey.

Andere Quellen berichteten von 3000 Demonstranten in Washington