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Beaujolais Nouveau: Winzer kämpfen gegen den schlechten Ruf


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Beaujolais Nouveau: Winzer kämpfen gegen den schlechten Ruf

Wie an jedem dritten Donnerstag in November ist er gefeiert worden: Der Beaujolais Nouveau. Doch die Feierstimmung im französischen Lyon in unmittelbarer Nähe des Anbaugebietes und anderswo konnte nicht darüber hinwegtäuschen, der junge Wein hat ein Problem. Er gilt als Partygetränk von geringer Qualität und hat damit das ganze Anbaugebiet in Verruf gebracht.

Deswegen haben sich die Winzer in Lyon dazu entschieden, bei einer öffentlichen Verköstigung in der Stadt nicht nur den Beaujolais Nouveau auszuschenken, sondern auch die anderen Weine aus dem Beaujolais. Sie wollen das Image des Anbaugebiets verbessern, denn der Nouveau verkauft sich seit einigen Jahren immer schlechter, obwohl er international immer noch beliebt ist. Hauptimporteur ist weiterhin Japan, die Verkäufe dort hin sind in den vergangenen drei Jahren allerdings um mehr als ein Drittel zurückgegangen. Dafür haben die Exporte nach Großbritannien und Kanada kräftig zugelegt. Jungwinzer Jérémy Giroud gibt sich zuversichtlich: “Wir verkaufen in 45 Länder. Die Zahlen sind gut. Was das Ausland angeht, sind wir eher optimistisch, auch im Inland ist es eher gut.”

Vor allem in Frankreich war der Ruf des Anbaugebiets lange Zeit sehr schlecht. Der Partystimmung in Lyon tat das offensichtlich keinen Abbruch. Diese Qualität hat der Beaujolais ganz sicher.

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