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Bayrische Bürokratie schuld an US-Präsident Trump: Opa durfte 1905 nicht heim


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Bayrische Bürokratie schuld an US-Präsident Trump: Opa durfte 1905 nicht heim

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Donald Trump kann heute US-Präsident werden, weil die bayerische Bürokratie seinen Großvater Friedrich aus seinem damals zum Königreich Bayern gehörenden pfälzischen Heimatort Kallstadt, auswies. Aus Akten im Landesarchiv Speyer geht hervor, dass sich Großvater Friedrich Trump bemühte, mit seiner Frau wieder in Kallstadt wohnen zu dürfen, weil diese unter extremen Heimweh litt.

“Er bittet darin den bayerischen Prinzregenten Luitpold um die Erlaubnis sich dauerhaft in seinem Heimatort wieder niederlassen zu dürfen.

Die Geschichte ist leider für Friedrich Trump nicht gut ausgegangen. Ihm wurde diese Erlaubnis nämlich verweigert, und zwar deswegen weil er damals im Alter von 16 Jahren unerlaubter Weise aus der Pfalz ausgewandert ist”, schildert Dr. Franz Meier vom Landesarchiv Speyer.





Friedrich Trump war 1905 bereits ein erfolgreicher New Yorker Immobilienunternehmer. 1885 war er in die USA ausgewandert, ohne seinen Wehrdienst geleistet zu haben.

In einem Schreiben an das Rathaus von Kallstadt ordnet das Bezirksamt Dürkheim am 27. Februar 1905 an: “Dem derzeit in Kallstadt befindlichen amerikanischen Bürger und Rentner Friedrich Trump ist eröffnen zu lassen, dass er längstens bis zum 1. Mai lfd. Jrs. das bayerische Staatsgebiet zu verlassen, andernfalls aber seine Ausweisung zu gewärtigen habe”.

Im Juli 1905 kehrte Friedrich Trump mit seiner Frau nach New York zurück. Drei Monate später wurde Donald Trumps Vater geboren.

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