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Drei Jahre Euro-Maidan - Ukraine gedenkt Protestbewegung


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Drei Jahre Euro-Maidan - Ukraine gedenkt Protestbewegung

Die Ukraine hat der Maidan-Demonstrationen, die am Montag vor drei Jahren begannen, gedacht. Am Mahnmal für die Opfer der Proteste wurden Blumen niedergelegt. Am Rande der Feierlichkeiten kam es zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gruppen und Sicherheitskräften. Staatspräsident Petro Poroschenko rief die Bevölkerung auf, der “russischen Bedrohung” geeint gegenüber zu stehen und die Erfolge der Maidan-Bewegung zu verteidigen.

“Heute stehen sich die Ukraine und die EU viel näher als vor drei Jahren. Das heißt, dass die Träume und Pläne der Euro-Maidan-Aktivisten verwirklicht wurden”, erklärte Poroshenko.

Rund 3000 Unterstützer des nationalistischen Freiwilligenbataillons Asow protestierten vor dem Präsidentenpalast gegen Poroschenko. Sie sind enttäuscht über die Entwicklung der vergangenen drei Jahre. Eine spürbare Annäherung der Ukraine an Europa können sie nicht wahrnehmen. Dem Staatschef warfen sie seinen Reichtum und die Lage in der von pro-russischen Separatisten kontrollierten Ostukraine vor.





Am Tolstoi-Platz überfiel eine Gruppe Randalierer eine Filiale der russischen Sberbank und verwüstete sie.

Am 21. November 2013 besetzten Studenten aus Protest gegen die Nichtunterzeichnung des EU Assoziierungsabkommens den Unabhängigkeitsplatz, den Maidan. Innerhalb von Tagen wuchs die Zahl der Protestierenden auf Hunderttausende an. Anfang 2014 eskalierte die Lage. Bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften wurden mehr als 100 Menschen getötet.

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