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Anschlag auf Moschee in Kabul


Afghanistan

Anschlag auf Moschee in Kabul

Bei einem Selbstmordattentat auf eine Moschee in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach Polizeiangaben mindestens 27 Menschen getötet worden. Mindestens 17 weitere wurden verletzt.

Der Anschlag ereignete sich in einer Moschee während einer Feier der schiitischen Bevölkerungsminderheit. Die Taliban, die in der jüngsten Vergangenheit nach eigenen Angaben wieder Anschläge verübt hatten, wiesen die Verantwortung für die Tat zurück. Taliban-Sprecher Zabihullah Mujahid sagte, man habe nie Moscheen angegriffen und plane auch nicht, das zu tun.

Bisher gab es in Afghanistan nur wenige Auseinandersetzungen zwischen den Sunniten und der schiitischen Minderheit. Der IS versucht jedoch zunehmend, Spannungen zwischen den Religionsgruppen zu schüren. So wurden im Juli mehr als 80 Menschen bei einem Anschlag auf eine Demonstration von Schiiten getötet. Damals bekannte sich der IS zu der Tat.

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