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Lage der Zivilisten in Ost-Aleppo immer aussichtsloser

Der syrische Präsident Baschar al-Assad sucht offenbar eine militärische Entscheidung im Bürgerkrieg.

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Lage der Zivilisten in Ost-Aleppo immer aussichtsloser

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Der syrische Präsident Baschar al-Assad sucht offenbar eine militärische Entscheidung im Bürgerkrieg. Die Armee kündigte am Dienstag an, mit einer neuen Freiwilligentruppe gegen den “Terrorismus” im Land vorgehen zu wollen. Die neue Einheit solle nun gemeinsam mit den Soldaten und ihren Verbündeten kämpfen. Assad spekuliert offenbar darauf, seine Gegner durch eine Eroberung von Ost-Aleppo völlig zu demoralisieren. Für die in Ost-Aleppo eingeschlossenen Bewohner wird die Lage immer aussichtsloser.

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"Fürchten sie nicht Gott, wegen dem, was hier passiert?"

Einwohner von Ost-Aleppo

“Dies ist ein ziviles Gebiet. Es gibt keine Anlagen der Freien Syrischen Armee. Sie greifen uns mit Fassbomben und Raketen an. Wo sind die arabischen Staaten, wo die Muslime? Fürchten sie nicht Gott, wegen dem, was hier passiert? Sie töten unsere Kinder”, klagt ein Bewohner des Statteils Al-Maysar.





Nach den mehrtägigen Luftangriffen auf Ost-Aleppo gibt es dort kein funktionierendes Krankenhaus mehr. Die Vereinten Nationen sprachen von Kriegsverbrechen: “Es ist absolut herzzerreißend und inakzeptabel, was wir hier sehen, nahezu live, direkt im Fernsehen. Das sind Kriegsverbrechen”, meint UN-Sprecher Jens Lärke.

Eine Rückeroberung von Aleppo durch die Regierungstruppen könnte die Schlagkraft der Rebellen entscheidend schwächen. Syriens Opposition besteht weiter auf einen Friedenslösung ohne Staatspräsident Assad.