Eilmeldung

Die griechischen und türkischen Zyprer haben monatelang verhandelt, um die seit 40 Jahren andauernde Teilung ihrer Insel zu überwinden. Am Ende gelang kein Durchbruch.

Tausende Menschen haben sich in Nikosia versammelt, um Frieden für Zypern zu fordern. Die Gespräche in Genf zwischen den Anführern der türkischen und der griechischen Zyprer sind ohne Einigung zu Ende gegangen.

Die Verhandlungspartner müssten nun nach Hause zurückkehren und sich überlegen, wie es weiter gehen soll. Das teilte der Sondergesandte des UN-Generalsekretärs Espen Barth Eide mit.

Bei den Verhandlungen bestanden die griechischen Zyprer darauf, dass die künftigen innerzyprischen Grenzen auf Karten genau definiert werden. Die Gespräche seien daran gescheitert.

Zypern ist seit einem griechischen Putsch und einer türkischen Militärintervention 1974 geteilt.