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Korruptionsverdacht: Deutsche U-Boote bringen Netanjahu in Bedrängnis


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Korruptionsverdacht: Deutsche U-Boote bringen Netanjahu in Bedrängnis

In Israel wirft ein milliardenschwerer U-Boot-Deal mit Deutschland Fragen auf. Jetzt soll dem Verdacht der Korruption nachgegangen werden.

Israels Generalstaatsanwalt hat nach scharfer Kritik am geplanten Kauf von drei weiteren deutschen U-Booten Ermittlungen angeordnet.

Dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wird vorgeworfen, er habe das angeblich 1,5 Milliarden Euro teure Geschäft gegen den ausdrücklichen Widerstand des Verteidigungsministeriums vorangetrieben. Im Raum steht der Vorwurf der Vetternwirtschaft.

Der persönliche Rechtsberater von Netanjahu, David Schimron, soll als Anwalt nämlich auch den israelischen Vertriebsvermittler der Marinesparte von Thyssenkrupp vertreten. Schimron und Netanjahu haben Korruptionsvorwürfe zurückgewiesen. Der israelische Ministerpräsident sagte, er habe bei dem Geschäft nur an die Sicherheit des Landes gedacht.

Die Lieferungen sind auch umstritten, weil die U-Boote mit Atomwaffen ausgerüstet werden können.

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