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Moskau baut auf gute Beziehungen zu Bulgarien und Moldawien

Russland baut auf gute Beziehungen zu Bulgarien und Moldawien. In beiden Ländern haben prorussische Kandidaten die Präsidentschaftswahlen gewonnen.

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Russland hofft auf “konstruktivere Beziehungen” zu Bulgarien und Moldawien. Das sagte Kreml-Vertreter Juri Uschakow. In beiden Ländern haben jüngst prorussische Kandidaten die Präsidentschaftswahlen gewonnen.

In Bulgarien gewann Rumen Radew für die oppositionellen Sozialisten die Stichwahl um das Präsidentenamt. Im Wahlkampf erklärte er, sein Land müsse gegenüber der EU und der NATO pragmatisch sein und nach Wegen suchen, von der Beziehung zu Moskau zu profitieren. Das südosteuropäische Land ist seit 2007 Mitglied der Europäischen Union. Ministerpräsident Boiko Borissow reichte nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses seinen Rücktritt ein. Dem Land droht eine Regierungskrise.

In der Republik Moldawien gewann Igor Dodon mit 52,3 Prozent der Stimmen die Präsidentenwahl. Er kündigte an, eine strategische Partnerschaft mit dem Kreml anzustreben, da die Menschen enttäuscht seien, von den leeren Versprechungen der prowestlichen Regierung. Moldau hatte 2014 ein Assoziierungsabkommen mit der EU geschlossen.