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Neuer Airbus-Langstreckenjet: Jungfernflug für Airbus A350-1000

Jungfernflug für Airbus A350-1000. Damit will der europäische Flugzeugbauer dem US-Rivalen Boeing Konkurrenz machen.

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Neuer Airbus-Langstreckenjet: Jungfernflug für Airbus A350-1000

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Airbus hat erstmals eine besonders lange Variante seines Langstreckenflugzeugs A350 starten lassen. Die Maschine vom Typ A350-1000 hob von Toulouse aus zu einem ersten Testflug über Südwest-Frankreich ab, wie der europäische Hersteller mitteilte. Mit der fast 74 Meter langen Maschine will Airbus seine Position gegenüber Boeing stärken. Der US-Rivale dominiert derzeit den Markt im Langstreckengeschäft.

Das Flugzeug bietet Platz für 366 Passagiere und hat eine Reichweite von mehr als 14 000 Kilometern. Die Triebwerke werden von Rolls-Royce in Großbritannien gefertigt.

Die Maschine soll ab dem zweiten Halbjahr 2017 im Linienverkehr eingesetzt werden. Noch vor der ersten Auslieferung hat der Hersteller laut eigenen Angaben bereits 195 Bestellungen in seinen Büchern. Der Listenpreis beträgt 355,7 Millionen US-Dollar (rund 336 Millionen Euro). Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen in der Regel Rabatte im zweistelligen Prozentbereich üblich.

Eigentlich hätte der A350-1000 schon im Sommer erstmals fliegen sollen. Der Jungfernflug wurde mehrmals verschoben. Aufgrund der Unwägbarkeiten des Erstflugs fliegen die Testpiloten mit Fallschirmen.