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Alma Deutscher, 11 Jahre, Wunderkind


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Alma Deutscher, 11 Jahre, Wunderkind

Alma Deutscher ist eines dieser Wunderkinder, die normale Sterbliche in schiere Begeisterung versetzen. Mit zwei Jahren konnte sie Noten lesen, mit drei spielte sie Händel, mit vier begann sie zu komponieren. Ihr jüngstes Werk, die Oper “Cinderella”, wird demnächst in Wien uraufgeführt. Klingt nicht nach einer ganz normalen Kindheit. Daran, dass sie überall bestaunt wird, hat sich die 11-jährige Britin aus Dorking längst gewöhnt.

Alma Deutscher: “Für mich ist das alles normal. Denn ich weiß gar nicht, wie es wäre, wenn ich nicht komponieren würde.”

Almas “Cinderella” spielt in einer Märchenwelt, in der Musik den Ton angibt. Aschenputtel ist – na klar – eine hochbegabte Komponistin, die böse Stiefmutter eine Operndirektorin, die fiesen Schwestern sind eingebildete Diven und der Prinz ein Dichter, der mittels eine Melodie seine große Liebe erkennt.

Alma Deutscher: “Wenn ich mich hinsetze und mir fest vornehme, Du suchst jetzt nach Inspiration, kommt nichts. Aber wenn ich überhaupt nicht darüber nachdenke, mich einfach entspanne, durch den Garten hüpfe, kurz vorm Einschlafen oder Aufwachen oder sogar, wenn ich träume, kommen mir die wunderschönsten Ideen.”

Die deutschsprachige Uraufführung “Cinderella” findet Ende Dezember in der Wien unter der Schirmherrschaft von Maestro Zubin Mehta statt. Wien, Genau da gehört sie auch hin, findet Alma.

Alma Deutscher: “Natürlich, Wien ist die Hauptstadt der klassischen Musik, der beste Ort für eine Premiere, Mozart und Haydn wirkten hier.”

Viele vergleichen die junge Britin mit Mozart, worauf das hochbegabte Mädchen eine passende Antwort hat: “Ich bin kein kleiner Mozart, ich bin die kleine Alma”.

Sie freut sich schon jetzt – wie ein Kind – auf die Opernpremiere.

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