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Fluten in Italien fordern mindestens ein Todesopfer


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Fluten in Italien fordern mindestens ein Todesopfer

Unwetter mit heftigen Regenfällen haben Verwüstungen in mehreren Regionen Italiens verursacht und bis zu vier Menschen in den Tod gerissen. An der Küste Liguriens kam ein 73-jähriger Fischer ums Leben. Bei Turin und in Sizilien wurden insgesamt drei Menschen vermisst. In Turin trat der Fluss Po über die Ufer.

Ministerpräsident Matteo Renzi besuchte die Einsatzzentrale des Zivilschutzes in Turin und erinnerte an die Flutkatastrophe vor 22 Jahren, als 64 Menschen starben:“Die Arbeiten, die hier zu verrichten sind, ähneln der Situation von 1994. Diesmal sind wir besser gewappnet. Im Moment läuft das Krisenmanagement reibungslos. Das ist vor allem dem großen Engagement der Bürger zu verdanken.”

Die Hochwasser-Gefahr sei aber noch nicht gebannt, sagte Renzi. Man erwarte noch weiter steigende Pegel in den beiden Provinzen Asti und Alessandria in der Region Piemont.

Zahlreiche Brücken und Straßen mussten nach Erdrutschen oder Überschwemmungen gesperrt werden. Mehrere hundert Menschen wurden obdachlos, zahlreiche Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten. Die Behörden in Ligurien schätzen, dass das Unwetter allein in der Region im Nordwesten Schäden in Höhe von 100 Millionen Euro angerichtet hat.

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