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Wachstumszahlen: Großbritannien spürt keinen Brexit

Großbritannien geht es gut, und das trotz Brexit.

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Wachstumszahlen: Großbritannien spürt keinen Brexit

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Großbritannien geht es gut, und das trotz Brexit. Die Briten haben im dritten Quartal des Jahres mehr Geld ausgegeben als im Quartal zuvor.

Der Durchschnittshaushalt gab 0,7 Prozent mehr aus als im vorhergehenden Quartal; und auch Unternehmen haben 0,9 Prozent mehr investiert. Besonders interessant an den Zahlen der nationalen Statistikbehörde: Es ist das erste Quartal, das nur einen Zeitraum nach dem Brexit-Votum erfasst. Von Zurückhaltung und Angst also keine Spur, zumindest noch nicht. Das Wirtschaftswachstum lag insgesamt bei einem halben Prozent, das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als im 2. Quartal 2016.

Auch auf dem Wohnungsmarkt gibt es weiterhin keine Abschwächung. Nach Zahlen der Beratungsfirma Hometrack müssen die Londoner für ein Eigenheim durchschnittlich 14 Jahresgehälter oder mehr als eine halbe Million Euro ausgeben, ein Rekordwert. Nur wenig besser sieht es im Umland, in Oxford und Cambridge aus. Wer in Großbritannien im Vergleich zum lokalen Einkommen günstig leben will, der muss nach Glasgow, Liverpool oder Newcastle ziehen. Dort liegt das Verhältnis nur bei 1:4.