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Speed: Nico Rosberg ist neuer Formel-1-Weltmeister


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Speed: Nico Rosberg ist neuer Formel-1-Weltmeister

Hallo und willkommen zu Speed, unserem Rennsport-Magazin. Es hat tatsächlich bis zum letzten Saisonrennen gedauert, bis der neue Formel-1-Weltmeister feststand. Eine Zitterpartie für alle Beteiligten, könnte man meinen. Doch richtig spannend wurde das große Finale nicht: Nico Rosberg blieb cool, vermied jedes Risiko und holte sich am Ende ziemlich souverän den Titel.

Nico Rosberg hat es geschafft – der 32-jährige Deutsche ist zum ersten Mal Formel-1-Weltmeister geworden. Dem
Mercedes-Piloten reichte beim letzten Saisonrennen in Abu Dhabi ein zweiter Platz hinter seinem Teamkollegen Lewis Hamilton, der ihm als Einziger den Titel noch hätte streitig machen können. Rosberg war mit zwölf Punkten Vorsprung auf den Briten ins Finale gegangen. Das reichte, um den amtierenden Champion Hamilton zu entthronen und neuer Weltmeister zu werden. Hamilton hatte allerdings in der Schlußphase der Saison nochmal mächtig Druck gemacht und die letzten vier Grand Prix allesamt gewonnen. Nico Rosberg ist´s egal – zumal jetzt auch die beiden bitteren Niederlagen gegen seinen Dauerrivalen in den Titelkämpfen 2014 und 2015 endlich Geschichte sind….

Bei den Rosbergs werden jetzt wahrscheinlich die Sektkorken knallen. Denn auch Nicos Vater Keke Rosberg war schon einmal Formel-1-Weltmeister.


2 Champions in einer Familie – das hat es bislang nur einmal gegeben bei Graham und Damon Hill.

Der Sieg von Papa Rosberg ist allerdings auch schon ganz schön lange her – 1982 war es, dass er sich im Williams die WM gewann, und das übrigens mit nur einem einzigen Saison-Sieg! Sein Sohnemann war diesmal insgesamt neunmal erfolgreich, übrigens, ganz kleiner Schönheitsfehler, einmal weniger als Lewis Hamilton.

Für Nico Rosberg ging damit ein Kindheitstraum in Erfüllung – er ist in die Fußstapfen seines Vaters getreten und der dritte deutsche Weltmeister nach Rekordchampion Michael Schumacher und Sebastian Vettel.

Mit dem Wechsel 2010 zu Mercedes die Karriere des gebürtigen Wiesbadeners so richtig Fahrt aufgenommen. Im 206. Rennen ist er nun endlich am Ziel…

Die Motorsport-Saison 2016 ist nun zuende. Und Nico Rosberg ist nicht der einzige Fahrer, der Grund zum Feiern hat. In der Rallye-Weltmeisterschaft war es Sebastien Ogier, der sich den Titel holte – was anderes hatte auch niemand erwartet. Tatsächlich fuhr die Konkurrenz in dieser Serie meistens hinter ihm her…

Sebastien Ogier hatte sich Mitte Oktober in Spanien zum vierten Mal den Rallye-WM-Titel gesichert. Nicht irgendwie, sondern, natürlich, mal wieder mit einem Sieg. Dabei hatte er in dieser Saison sogar zwischenzeitlich mit Rücktritt gedroht. Grund war eine Regeländerung, mit der der Internationale Automobil-Verband Fia die Gefahr der großen Langeweile im Rallye-Sport ausbremsen wollte. Doch der Südfranzose fuhr weiter und sicherte sich weiterhin einen Triumph nach dem Anderen. Ein Sieger-Typ eben, in jeder Beziehung: Sebastien Ogier war nämlich auch schon mal französischer Meister im Pétanque, das dem Boule sehr ähnlich ist…

Sehr viel abwechslungsreicher ging es in der Motorrad-Königsklasse Moto GP zu. Hier gab es im Saisonverlauf 9 verschiedene Grand-Prix-Sieger, soviele wie nie zuvor. Aber nur einer konnte sich den WM-Titel holen – und das war der Spanier Marc Marquez.

Als Marc Marquez zum dritten Mal Weltmeister in der Königsklasse geworden war, vorzeitig, im Oktober in Japan, dachte er zuerst an seine verstorbene Großmutter. Ihr widmete er diesen Titel, seinen Fünften ingesamt. Vor seinen Titelgewinnen in der MotoGP war Márquez bereits Weltmeister der Moto3- und der Moto 2-Klasse.
2013 war es, als er erstmals die MotoGP-Gesamtwertung gewann. Damals war Marc Márquez mit 20 Jahren und 266 Tagen jüngster Weltmeister in der seit 1949 bestehenden Königsklasse des Motorradsports. Insgesamt hat der junge Honda-Pilot nun schon 55 Grand-Prix-Sieg auf seinem Konto.

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