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Trump kritisiert Neuauszählung in Wisconsin als "lächerlich"


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Trump kritisiert Neuauszählung in Wisconsin als "lächerlich"

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Neuauszählung der Stimmen im US-Bundesstaat Wisconsin im Rahmen der Präsidentschaftswahl kritisiert. Die Wahl sei vorüber und Hillary Clinton selbst habe das Wahlergebnis anerkannt, erklärte Trump, und: Die Neuauszählung sei lächerlich.

Zuvor hatte die Wahlkampfkampagne der unterlegenen Präsidentschaftskandidatin erklärt, die Neuauszählung der Stimmen in den drei Bundesstaaten Wisconsin, Pennsylvania und Michigan aktiv zu unterstützen, wo das Wahlergebnis jeweils extrem knapp pro Trump ausgefallen ist.

Die ursprünglich favorisierte Clinton hatte in Stimmbezirken, in denen Wahlmaschinen benutzt wurden, deutlich schlechter abgeschnitten als in Wahllokalen, wo auf handgeschriebene Stimmzettel gesetzt worden war.

Eigene Nachprüfungen hätten keine Beweise für Unstimmigkeiten erbracht, daher habe das Clinton-Lager selber auch keine Nachzählungen beantragt, erklärte Clintons Wahlkampfchef Marc Elias. Aber jetzt, da der Stein ins Rollen gekommen sei, “beabsichtigen wir eine Teilnahme um sicherzustellen, dass der Prozess in einer Weise erfolgt, die fair für alle Seiten ist”.

Die ehemalige Präsidentschaftsbewerberin der Grünen, Jill Stein, hat mit ihrer Initiative zunächst eine Überprüfung der abgegebenen Stimmen in Wisconsin bis zum 13. Dezember erreicht. Entsprechende Petitionen plant Stein auch in den beiden anderen Staaten. Trump hatte in Wisconsin mit einem Vorsprung von rund 23.000 Stimmen gewonnen. Trump warf Stein vor, sich mit der Spendensammlung für die Initiative “nur die eigenen Taschen füllen” zu wollen. Er bezog sich dabei darauf, dass Stein in den vergangenen Tagen mehrere Millionen Dollar an Spenden erhalten hatte.

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