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Alles über die österreichische Präsidentschaftswahl


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Alles über die österreichische Präsidentschaftswahl

Die wichtigsten Informationen zur Wiederholung der Stichwahl um das Amt des Bundespräsidenten in Österreich.

Wer steht zur Wahl?

Die Österreicher entscheiden zwischen Nobert Hofer von der FPÖ und Ex-Grünen-Chef Alexander Van der Bellen.

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Norbert Hofer

Van der Bellen 2016

Warum wird nocheinmal gewählt??

Bei der ursprünglichen Stichwahl im Mai hatte Alexander van der Bellen rund 30.900 Stimmen vor Norbert Hofer gelegen. Wegen umfangreicher Unregelmäßigkeiten hatte der Verfassungsgerichtshof der Wahlanfechtung durch die FPÖ stattgegeben und eine vollständige Neuwahl angeordnet.

Was sind die Positionen?

Hofers Leitspruch für den Wahlkampf lautet “Österreich braucht Sicherheit”. Damit möchte er seinen Wahlkampf wieder auf den klassischen Themen der FPÖ aufbauen, die sich vor allem um die Sicherheits- und Flüchtlingspolitik des Landes drehen.

Van der Bellen wirbt vor allem damit, dass er der offensichtlich bessere Kandidat für das internationale Ansehen Österreichs und damit auch der richtige für das Amt des Bundespräsidenten sei, das ja besonders eine repräsentative Funktion besitze. Dafür benutzt er unter anderem den Slogan “Vernünftig entscheiden. Verlässlichkeit statt Extreme.”

Würde ein Erfolg Hofers Europa erschüttern?

Norbert Hofer spricht sich nicht mehr für den Öxit, den Austritt Österreichs aus der EU aus. Aber er will mehr Mitsprache des Präsidenten in der Tagespolitik, was nicht unumstritten ist. Hofer würde einen EU-Beitritt der Türkei zur Volksabstimmung bringen, ebenso eine Ausweitung der Befugnisse der EU.

Was sagen die Meinungsumfragen

Seit September lag Norbert Hofer in Führung – wenn auch nur mit maximal zwei Prozentpunkten. In einer Gallup-Umfrage für die Zeitung „Österreich“ vom 17. November lag Hofer mit 52 Prozent vor van der Bellen (48 Prozent). Aber schon in einer Umfrage vom folgenden Tag (von Unique Research im Auftrag des Senders „ATV“ und der Zeitung „Heute“) führte van der Bellen mit 51 Prozent vor Hofer (mit 49 Prozent). Sicher ist nur, dass das Rennen am 4. Dezember äußerst knapp werden wird. Die Meinungsumfragen gibt es hier.

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