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New Yorker Kunstprojekt bringt Licht in verlassene Häuser


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New Yorker Kunstprojekt bringt Licht in verlassene Häuser

Sobald die Sonne untergeht , erstrahlen verlassene Wohnhäuser im US-Bundesstaat New York in neuem Licht. Wie von Geisterhand gehen Lampen an und aus, verheißen menschliche Präsenz. Ein Kunstprojekt mit sozialem Ansatz, die von Adam Frelin und Barbara Nelson konzipierte Lichtinstallation namens “Breathing Lights” findet in sozial benachteiligten Vierteln statt und soll sprichwörtlich neues Leben einhauchen.

Adam Frelin: “Spannend waren die ersten Reaktionen vieler Anwohner. Manche dachten an eine Explosion oder einen Stromstoß, oder dass es in den Häusern spukt.”

Mit dem Projekt in den Städten Albany, Schenectady und Troy soll auf wachsende die Zahl leer stehender Wohnungen in diesem Teil des US-Bundesstaates New York hingewiesen werden, derzeit etwa 2500. Mehr als 200 verlassene Wohnhäuser werden zu diesem Zweck beleuchtet.

Jerry Ford, einer der freiwilligen Helfer Projekts, erklärt: “Die meisten Leute sehen nur ein verlassenes Gebäude. Aber geht um viel mehr, um die Familien, um die Viertel, die aufgegeben wurden. Dies Gesellschaft muss eingreifen.”

Viele Anwohner begrüßen das mit einer Million Dollar subventionierte Lichtprojekt, das in diesen Tagen zu Ende geht. Es gibt aber auch kritische Stimmen, die sich eine andere, konkretere Verwendung der Mittel, beispielsweise Renovierungsarbeiten, gewünscht hätten.

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