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Republik Moldau setzt ihren Weg nach Europa fort


Redaktion Brüssel

Republik Moldau setzt ihren Weg nach Europa fort

Die Republik Moldau will ihren Weg nach Europa entschlossen fortsetzen. Dies unterstrich der Ministerpräsident des Landes, Pavel Filip, in einem Gespräch mit Euronews. Filip kam in Brüssel unter anderem mit dem Präsidenten des Europaparlaments, Martin Schulz, sowie mit dem Chef der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, zusammen.

“Weil es nach der Wahl des Präsidenten viele Spekulationen gab, will ich präzisieren: Die Republik Moldau bleibt ein parlamentarisches Land. Die von dem Parlament getroffenen Entscheidungen werden von der Regierung umgesetzt. Wir sind entschlossen, unseren europäischen Weg fortzusetzen”, sagte Filip. Die Präsidentschaftswahl hatte Mitte November der als pro-russisch geltende Igor Dodon gewonnen. Dodon ist zwar noch nicht im Amt, hat aber bereits Neuwahlen gefordert und will die pro-europäische Regierung unter Druck setzen.

“Die EU hat einer Mikrofinanzierung in Höhe von 100 Millionen Euro zugestimmt, wovon 40 Millionen Beihilfen sind”, so Filip zu den Ergebnissen seines Besuchs in Brüssel. “Zusätzlich werden in den nächsten Tagen 45 Millionen Euro für bestimmte Programme zur Verfügung gestellt. In unseren Beziehungen zur EU sind wir somit wieder zur Normalität zurückgekehrt.” Die Republik Moldau, die zu den ärmsten Ländern Europas zählt, hatte 2014 ein Assozierungsabkommen mit der EU geschlossen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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