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Lufthansa: Mehr als 1700 Flüge bleiben am Boden


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Lufthansa: Mehr als 1700 Flüge bleiben am Boden

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Im jahrelangen Tarifstreit mit der Lufthansa streiken die Piloten des Konzerns erneut. An zwei Tagen werden über 1700 Flüge gestrichen. Laut einem Unternehmenssprecher sind davon etwa 180.000 Passagiere betroffen. Der Streik betrifft am Dienstag die Kurzstrecke, am Mittwoch die Langstrecke. Die Standpunkte der Konfliktparteien sind unverändert. Winfried Streicher von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC): “Ich denke, es ist an der Zeit, den Konflikt zügig zu lösen, wir haben lange genug gestritten. Unsere Passagiere haben lange genug unter diesen Auseinandersetzungen leiden müssen. Wir werden so viel Druck geben, dass wir möglichst zügig zu einer Lösung kommen.”

Ein Ende des Tarifstreits ist jedoch nicht in Sicht. Weitere Streiks seien möglich, so die Pilotengewerkschaft. Die Lage an den Terminals in Frankfurt blieb ruhig, doch viele Passagiere sind genervt, darunter auch Dragan Nedic: “Das ist anstrengend. Die Wirkung auf die Reisenden ist negativ behaftet und sehr nervenaufreibend. Man kann das nicht nachvollziehen.”

Marko Heimpel fliegt mit der Lufthansa-Tochter Air Dolomiti: “Wir haben Glück, wir sind nicht beeinträchtigt. Aber ich finde die Forderung der Piloten allgemein etwas überzogen. Man sollte das Thema nicht auf den Rücken der Kunden austragen.”

Die Gewerkschaft fordert für die 5400 Piloten für einen Zeitraum von fünf Jahren rückwirkend eine Gehaltserhöhung von insgesamt etwa 20 Prozent. Die Lufthansa hatte zuletzt ein Lohnplus von 4,4 Prozent über zwei Jahre angeboten.

Die Lufthansa informiert auf ihrer Homepage über das Sonderflugprogramm.

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