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Tragödie um brasilianisches Fußballteam Chapecoense - Mindestens 75 Tote bei Flugzeugabsturz


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Tragödie um brasilianisches Fußballteam Chapecoense - Mindestens 75 Tote bei Flugzeugabsturz

Beim Absturz eines Flugzeugs in Kolumbien sind mindestens 75 Menschen gestorben, darunter viele Spieler des brasilianischen Fußballteams Chapecoense.

Nach Angaben der Luftfahrtbehörde überlebten sechs Menschen das Unglück. Bei den Überlebenden soll es sich um drei Spieler, zwei Crewmitglieder und um einen Journalisten handeln. Die Mannschaft sollte in Medellín das Finale der Copa Sudamericana gegen Atlético Nacional Medellín bestreiten.

Die Copa Sudamericana ist nach der Copa Libertadores der wichtigste Fußball-Klubwettbewerb in Südamerika und vergleichbar mit der Europa League. 2009 hatte Chapecoense noch in der vierten brasilianischen Liga gespielt, 2014 war der Verein in die erste Liga Brasiliens aufgestiegen.

Das Erreichen des Finals war der bisher größte Erfolg des 1973 gegründeten Teams aus der Stadt Chapecó im südbrasilianischen Bundesstaat Santa Catarina, rund 150 Kilometer von der argentinischen Grenze entfernt. 1995 spielte auch der spätere Bundesliga-Profi und Nationalspieler Paulo Rink für den Verein.

Der südamerikanische Fußballverband Conmebol sagte nach der Tragödie das Finale ab, der brasilianische Staatspräsident Michel Temer ordnete eine dreitägige Staatstrauer an. Der Absturz des Flugzeugs löste auch in der Fußballszene große Anteilnahme aus.

Profis, Vereine und Verbände in aller Welt zeigen ihr Mitgefühl. Klubs wie beispielsweise Real Madrid, Bayern München und der FC Barcelona legen Schweigeminuten ein und übermitteln in den sozialen Netzwerken Trauerbotschaften.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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