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Natürlich geht auch: der Pirelli-Kalender 2017


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Natürlich geht auch: der Pirelli-Kalender 2017

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Nicole Kidman, die Schwedin Alicia Vikander, Robin Wright, die Kenianerin Lupita Nyong’o und viele andere Schauspielerinnen zeigen sich im neuen Pirelli-Kalender so natürlich wie selten. Bereits der Kalender für das laufende Jahr unterscheidet sich mit den schlicht gehaltenen Fotos von Annie Leibovitz von den Hochglanz-Aufnahmen, die sonst die ausgewählten männlichen Kunden des italienischen Reifenherstellers beglücken sollen.

Die 44. Edition des Kalenders wurde jetzt in Paris präsentiert. Die Modelle von Fotograf Peter Lindbergh lobten – auf dem roten Teppich wieder im glamourösen Look – den neuen Ansatz. Die englische Schauspielerin Charlotte Rampling: “Es ist toll, Frauen zu sehen, die nicht stark geschminkt sind und nicht unbedingt superperfekt und fantastisch aussehen, sondern nur gut und natürlich.”

Auch die Britin Helen Mirren warb für mehr Natürlichkeit: “Make-Up, tolle Belichtung: Man muss damit aufhören, so toll wie möglich aussehen zu wollen, ich habe das vor langer Zeit getan. Wenn man das als Schauspielerin nicht macht, ist man verloren.”

Der Kalender 2017 ist bereits der dritte mit Fotos des Deutschen Peter Lindbergh. Die Aufnahmen wurden in Berlin, London, Los Angeles, an der französischen Atlantikküste und New York gemacht. Lindbergh hat sich bewusst für den Bruch mit den üblichen Pirelli-Bildern von leicht bekleideten Frauen in sexy Posen entschieden. Er wolle damit dem “Terror von Perfektion und Jugend” trotzen: “Sexy bedeutet normalerweise Bikini und High-Heels, was für mich das Gegenteil von sexy ist. Sexy ist etwas, das verborgen ist. Etwas Ausgestelltes kann nicht mehr sexy sein.”

Der Pirelli-Kalender wird seit 1964 produziert. Unter anderem wurden die Ausgaben von Helmut Newton und Steve McCurry fotografiert.

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