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Trump zieht sich aus seinen Unternehmen zurück


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Trump zieht sich aus seinen Unternehmen zurück

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Donald Trump will sich als Präsident komplett aus seinen Unternehmen zurückziehen. Der designierte US-Präsident kündigte seinen Schritt am Mittwoch auf Twitter an. Die Präsidentschaft sei die bei weitem wichtigere Aufgabe, so Trump. Einzelheiten sollen am 15. Dezember auf einer gemeinsamen Proessekonferenz mit seinen Kindern genannt werden.





Zwei superreiche Investmentbanker sollen künftig die Wirtschafts- und Finanzpolitik der Vereinigten Staaten bestimmen. Im Wahlkampf hatte Trump die Wall Street scharf angegriffen.

Der Milliardär Wilbur Ross wird neuer Handelsminister. Ross hatte den früheren New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani bei der Privatisierung städtischen Eigentums beraten.

Der Wall-Street-Banker Steven Mnuchin wird neuer US-Finanzminister. Trumps Wahlkampffinanzenmanager hat 17 Jahre für die Investmentbank Goldman Sachs gearbeitet, wo er bis zum Partner aufstieg. Anschließend gründete er einen Hadgefonds und finanzierte Hollywood-Blockbuster wie Avatar and American Sniper.

Mnuchin und Ross unterstützten schon früh die Trump-Kampagne, hatten in der Vergangenheit aber der Demokratischen Partei größere Summen gespendet.

“Unsere erste Priorität wird die Wirtschaft sein, wieder drei bis vier Prozent Wachstum zu erzielen. Wir halten das für nachhaltig und wir werden uns auf Dinge für die amerikanischen Arbeitnehmer konzentrieren. Das ist unsere absolute Priorität”, erklärte Mnuchin am Mittwoch bevor er im Trump Tower mit dem dsignierten US-Präsidenten zusammentraf.





Am Dienstagabend traf sich Trump im Restaurant des New Yorker Trump International Hotels zu einem Abendessen mit dem früheren republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney. Mit dabei der künftige Stabschef des Weißen Hauses, Reince Priebus.

Romney war einer der schärfsten Kritiker Trumps. Nach dem Treffen sprach er von einem “wunderbaren Abend”. “Ich glaube, Sie werden sehen, dass Amerika die Welt auch in diesem Jahrhundert führen wird”, sagte Romney zu Reportern. Er habe “zunehmende Hoffnung”, dass Trump “genau der Mann ist, der uns in eine bessere Zukunft führen kann”.





Im Wahlkampf hatte Romney Trump noch als “Blender” und “Betrüger” bezeichnet. Es ist bereits das zweite Treffen der beiden Politiker seit der Präsidentschaftswahl. Romney gilt als möglicher künftiger US-Außenminister. Allerdings werden auch den Trump-Vertrauten Newt Gingrich und Rudy Giuliani Chancen auf das Amt nachgesagt.

Romney gilt als Ikone des republikanischen Parteiestablishments, das Trump bekämpft hat.

Das Trump-Team teilte mit, dass als Außenminister vier Personen in nähere Erwägung gezogen werden. Weitere Ministernamen würden aber erst in der kommenden Woche genannt.

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