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UN kritisieren Regierungsbildung im Jemen


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UN kritisieren Regierungsbildung im Jemen

Die einseitige Bildung einer Regierung im Jemen durch die Houthi-Rebellen ist von den Vereinten Nationen kritisiert worden. Der UN-Gesandte Ismail Ould Cheikh Ahmed erklärte, die Bekanntgabe der Regierung sei eine weitere Hürde für den Friedensprozess, die dem Volk in diesen schwierigen Zeiten nicht helfe.

Außerdem stehe der Schritt im Widerspruch zu den über 20-monatigen Vermittlungsbemühungen der UN in dem Bürgerkrieg. Ein Einwohner der von Houthi-Rebellen kontrollierten Hauptstadt Sanaa zeigte sich dagegen zufrieden:“Die Regierungsbildung war notwendig. Wir müssen uns wehren, weil wir seit fast zwei Jahren leiden. Eine Regierung musste gebildet werden. Jemen ist ein bevölkerungsreiches Land. Es gibt viele Intellektuelle, viele mit guter Bildung. Die wissen, was getan werden muss, damit es dem Volk gut geht.”

Die internationale, von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition fliegt seit über anderthalb Jahren Luftangriffe auf Houthis und ihre Verbündeten im Jemen. Ziel ist die Wiedereinsetzung des international anerkannten Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi, der während des Vormarsches der Rebellen nach Saudi-Arabien flüchtete. Nach Angaben der UN wurden seit Beginn der saudischen Luftangriffe auf die Houthis bis zum vergangenen Juni rund 6.500 Menschen getötet. Mehr als 14 Millionen Menschen leiden demnach unter Nahrungsmittel- und Wasserknappheit.

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