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Martin Scorsese: Premiere im Vatikan und Audienz beim Papst


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Martin Scorsese: Premiere im Vatikan und Audienz beim Papst

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“Silence”, der jüngste Film von Martin Scorsese, ist ein episches Drama über die Verfolgung jesuitischer Missionspriester in Japan im 17. Jahrhundert und ein lang gehegtes Wunschprojekt des Regisseurs. Bevor der Film Ende Dezember in die US-Kinos kommt, gab es eine Premiere vor 300 Mitgliedern des Jesuiten-Ordens im Vatikan und bei dieser Gelegenheit eine Privataudienz für Scorsese und Familie beim Papst.

Ein besonderer Moment für den Regisseur, knapp 30 Jahre nachdem er mit seinem Film “Die letzte Versuchung Christi” scharfe Kritik konservativer Kirchenkreise auf sich zog. Der 74-jährige US-Amerikaner ist Sohn sizilianischer Einwanderer und war in seiner Jugend Messdiener.

Papst Franziskus ist selbst Jesuit und träumte in jungen Jahren von einer Mission in Japan. In der 15-minütigen Privataudienz habe er seinen Besuchern erzählt, den Roman des japanischen Schriftstellers Shusaku Endo, auf dem der Film basiert, gelesen zu haben.

Der Film mit Andrew Garfield, Adam Driver und Liam Neeson handelt von zwei portugiesischen Jesuiten, die sich im christenfeindlichen Japan auf die Suche nach ihrem einstigen Lehrmeister machen, der angeblich seinem Glauben abgeschworen hat.

Bereits Anfang der 90er Jahre gab es einen ersten Drehbuchentwurf, doch weil die Finanzierung nicht zustande kam, wandte sich Scorsese anderen Projekten zu.

“Silence” gilt als Oscar-Kandidat, auf die deutschsprachigen Leinwände kommt der Streifen Anfang März.

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