Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Tunesien erwartet die Hilfe im Anti-Terror-Kampf


Redaktion Brüssel

Tunesien erwartet die Hilfe im Anti-Terror-Kampf

Tunesien erwartet im Kampf gegen den Terrorismus mehr Hilfe von der Europäischen Union. Der Präsident des nordafrikanischen Landes, Beji Caid Essebsi, sagte in einer Rede vor dem Europaparlament in Brüssel, Tunesien sei für Terroristen eine Zielscheibe, weil es mit seiner Demokratie und seinen sozio-kulturellen Verhältnissen das Gegenteil der finsteren Visionen der Terroristen sei. Er fügte hinzu: “Tunesien ist ein Außenposten im Kampf gegen den Terrorismus und verdient die volle Unterstützung seiner Bemühungen.”

Essebsi kam bei seinem Besuch in der belgischen Hauptstadt auch mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini zusammen.
Tunesien grenzt im Osten an Libyen, das zwei Regierungen hat und wo die Terrormiliz Islamischer Staat trotz ihrer Niederlage gefährlich bleibt.

In einem Gespräch mit Euronews über die Sicherheitslage in der Region befragt sagte der tunesische Präsident, sein Land, Algerien und Ägypten unterhielten auf mehreren Ebenen unmittelbare Kontakte mit Libyen. Er hoffe, dass es zu einem gemeinsamen Treffen komme und dass man dabei helfen könne, Libyen zu stabilisieren.

Zu einem massiven Angriff durch Terroristen kam es zuletzt im vergangenen Frühjahr in der Stadt Ben Guerdane nahe der libyschen Grenze.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Nächster Artikel

Redaktion Brüssel

The Brief from Brussels: Wer wir Präsident des Europaparlaments?