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Schöne Bescherung: "Brexit" schmälert Weihnachtsbudgets


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Schöne Bescherung: "Brexit" schmälert Weihnachtsbudgets

Etwa jeder vierte Brite sagt, dass er wegen des “Brexit”-Votums dieses Jahr zum Jahresende weniger für Geschenke, Feste und Urlaub ausgibt – 332 Euro im Schnitt – geschätzt bis zu 30 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Von 2.000 Menschen meinten 17 Prozent in einer Umfrage von PricewaterhouseCoopers (PWC), London, dass der “Brexit” einen erheblichen Einfluss auf ihre Weihnachtsausgaben haben wird, etwa 8 Prozent erwarten einen leichten Effekt.

Gut fünf Monate nach der Entscheidung Großbritanniens, die EU zu verlassen, hat die Ungewissheit, was ein “Brexit” mit sich bringen könnte, Einfluss auf die Ausgabenentscheidungen der Verbraucher. Laut Schatzkanzler Philip Hammond dürfte die britische Wirtschaft im Jahr 2017 langsamer wachsen als bisher prognostiziert, während die Pfund-Schwäche die Inflation antreibt.

Nach einer anderem Umfrage (paysafecard, Wien) geben Deutsche 2016 weniger Geld für Weihnachtsgeschenke aus als Schweizer, Österreicher und Briten – im Schnitt 291 Euro. Bis auf Großbritannien haben bei den 4.022 Befragten die Männer beim Geldausgeben die Nase vorn – sie schieben bis zu 29 Prozent mehr über den Ladentisch als Frauen.

Die Franzosen lassen für 8.6 Geschenke einen Tick weniger springen als vor Jahresfrist – 247 Euro (“eBay / TNS -Sofres”) – allerdings viele nicht nur zur Weihnachtszeit. Fast die Hälfte hortet das ganze Jahr über Geschenke.

su

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