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Nato und EU wollen enger kooperieren


Redaktion Brüssel

Nato und EU wollen enger kooperieren

Die EU und die Nato haben beschlossen, ihre Kräfte zu bündeln. Auch der scheidende US-Außenminister John Kerry nahm an dem Treffen in Brüssel mit seinen Kollegen aus den Nato-Staaten teil. Die EU und das Verteidigungsbündnis verabschiedeten dabei ein 42-Punkte-Programm, das die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit bilden soll.

“Die Bedeutung der transatlantischen Bande, der Bande zwischen Europa und Nordamerika steht im Mittelpunkt dieses Treffens”, so Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. “Ein Weg zur Stärkung der Bande zwischen Nordamerika und Europa führt über eine engere Zusammenarbeit zwischen der Nato und der EU.”

Der designierte US-Präsident Donald Trump hatte während des Wahlkampfs wiederholt deutlich gemacht, dass er von den Nato-Mitgliedsstaaten eine Erhöhung ihres Verteidigungshaushalts erwartet.

“Die USA kommen für fast 73 Prozent des gesamten Haushalts auf”, erläutert der Experte Bruno Lete von der Denkfabrik German Marshall Fund. “Die Ausgaben für jeden Soldaten sind vier Mal höher als im europäischen Durchschnitt. Ein größerer Trend in der US-Außenpolitik geht dahin, dass Washington von Europa erwartet, dass dieses für sich selbst sorgt, unabhängig davon, ob der Bewohner des Weißen Hauses Demokrat oder Republikaner ist. Das wird auch so bleiben.”

Mit der engeren Kooperation wollen Nato und EU unter anderem auf die Spannungen im Verhältnis zu Russland und auf die Herausforderungen durch Migration reagieren.

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