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"Blue & Lonesome" - die Rolling Stones kehren zu ihren Wurzeln zurück


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"Blue & Lonesome" - die Rolling Stones kehren zu ihren Wurzeln zurück

Die Rolling Stones sind zurück mit einem neuen Album: “Blue & Lonesome” ist ihre erste Studioarbeit seit elf Jahren. Das Video der ersten Single Ride ‘Em on Down wurde in der ersten Woche fast fünf Millionen Mal auf YouTube geklickt: Es zeigt die Schauspielerin Kristen Stewart, die mit einem alten Ford Mustang durch Los Angeles brettert.

Keith Richards sagt: “Wir hatten nicht die Absicht, ein Bluesalbum zu machen. ‘Lass uns ein Bluesalbum machen’, das wären nicht wir gewesen. Aber am Ende der Aufnahmen haben wir gesehen, es ist ein Bluesalbum geworden.”

Und Mick Jagger ergänzt: “Es ging schnell, wirklich sehr schnell. Wir haben das ganze Album in nur drei Tagen eingespielt. Es hat wirklich Spaß gemacht, es so schnell hinzukriegen. Man hat keine Zeit, es zu analysieren, darüber nachzudenken, etwas dazuzuspielen. Man lässt es laufen und sagt ‘ok, das nächste, drei Aufnahmen davon und das nächste Lied’, so Mick Jagger.

Nach einer fast 55-jährigen Karriere kehren die Rolling Stones zu ihren Wurzeln zurück, dem Blues.

“Das ist, was wir fühlen und sowieso spielen, es war also keine Mühe, diese Lieder aufzunehmen”, so Ronnie Wood.

In ihrer Anfangszeit, 1962 in London, haben sie viel Blues gehört, erinnert sich Charlie Watts: “Das hörten wir früher oft, als Mick an der Londoner School of Economics war. Aber wir saßen nur rum und hörten diese Platten. Ich habe sie gehört, denn ich kannte das nicht. Und jetzt kehren wir wieder zu dieser Musik zurück.”

“Blue & Lonesome” ist seit Anfang Dezember auf dem Markt.

Wer mehr von den Stones sehen will: Es gibt einen Dokumentarfilm über die diesjährige Lateinamerika-Tour: “Olé Olé Olé!: A Trip Across Latin America” feierte Premiere auf dem Filmfestival in Toronto im September.

In New York können Fans außerdem das erste Tonstudio der Band von 1962 besichtigen:
Für die Ausstellung Exhibitionism – The Rolling Stones wurde es originaltreu nachgebaut. Die Schau läuft bis zum 12. März.

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