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Irakischer Vorstoß auf Mossul kommt nicht voran

Die Kämpfer der Miliz Islamischer Staat verteidigen die Stadt bislang gegen die Angriffe der Armee und anderer Verbände.

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Seit sieben Wochen tobt die Schlacht um Mossul. Die nordirakische Stadt befindet sich in den Händen der Miliz Islamischer Staat, der Vorstoß der irakischen Armee, kurdischer Truppen und anderer Kampfgruppen stockte zuletzt, die Dschihadisten leisten erheblichen Widerstand. Heftig umkämpft ist derzeit das Al-Salam-Krankenhaus.

Vom IS-Sprachrohr Amaq veröffentlichte Bilder sollen ein mit Sprengstoff beladenes Auto zeigen, das den Angaben nach als fahrende Bombe eingesetzt wurde und einen Panzer der irakischen Armee zerstörte. Die Zahl der Selbstmordanschläge habe insgesamt aber abgenommen, heißt es aus Militärkreisen.

Aufgrund der heftigen Gefechte fliehen Zivilisten aus dem umkämpften Gebiet, teils halten sie weiße Stofffetzen als Zeichen ihrer Wehrlosigkeit in die Luft. Schätzungen zufolge leben in Mossul noch 1,5 Millionen Menschen.