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Zwei Österreicher unter Opfern des Flugzeugabsturzes in Pakistan


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Zwei Österreicher unter Opfern des Flugzeugabsturzes in Pakistan

Die Fluggesellschaft Pakistan International Airlines hat den Absturz einer Passagiermaschine mit 48 Menschen an Bord bestätigt. Unter den Opfern sind auch zwei österreichische Staatsangehörige: Das gab Thomas Schnöll, Sprecher des Außenministeriums, bekannt. Das Turboprop-Flugzeug vom Typ ATR-42 war in Chitral nahe der afghanischen Grenze gestartet und auf dem Weg in die Hauptstadt Islamabad, als der Funkkontakt abbrach.

Laut eines Augenzeugen war das Flugzeug unmittelbar vor dem Absturz in Brand geraten. Für die Bergungsarbeiten entsandte die Armee Soldaten und Helikopter in die unwegsame Gebirgsregion. Nach Angaben der Flugggesellschaft stürzte die Maschine 75 Kilometer vor Islamabad in der Nähe des Dorfes Saddha Batolini unweit der Stadt Havelian ab. Die Ursache der Tragödie ist nicht bekannt. Nach offiziellen Angaben hat kein Insasse den Absturz überlebt.

An Bord seien 42 Passagiere, fünf Besatzungsmitglieder und ein Bodentechniker gewesen, erklärte Pakistan International Airlines. Unter den Opfern seien neun Frauen und zwei Kleinkinder. Auch drei Ausländer standen demnach auf der Passagierliste. Laut der Homepage der Pakistan International Airlines handelte es sich um zwei österreichische Staatsangehörige und einen Chinesen. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, nach bisher vorliegenden Informationen sei nicht davon auszugehen, dass sich Deutsche an Bord der Unglücksmaschine befunden hatten.

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