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TechCrunch Disrupt in London: Virtual- und Augmented-Reality Technologien für Computerfreaks


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TechCrunch Disrupt in London: Virtual- und Augmented-Reality Technologien für Computerfreaks

TechCrunch Disrupt ist weltweit führend, wenn es um neue, revolutionäre Start-Ups, Computerspiele und wegweisende Änderungen in diesem Bereich gibt. Auf der Disrupt finden sich die besten Unternehmer, Investoren, Hacker und TechFans zusammen, um sich über die neuen Trends und Innovationen der HighTech-Branche auszutauschen und zu diskutieren.

Virtual- und Augmented-Reality Technologien und mobile Hightech standen im Mittelpunkt der diesjährigen TechCrunch Disrupt in London, einem Event für Start-Ups. Doch der bevor stehende Brexit überschattet die Veranstaltung, denn die britische Hauptstadt ist Europas bedeutendster Hightech-Hub. Experten sagen, dass Migration entscheidend für die Hightech-Szene der Stadt ist. Einziges Problem: Die Visa, wenn Großbritannien die EU verlässt.

Mike Butcher, Sonderredakteur der TechCrunch: “Die zwei Dinge, die Start-Ups beeinflussen sind Geld und Talent, und letzteres wird durch den Brexit Schaden nehmen. Visa, die Einreise und eine Anstellung sind entscheidend.”

Virtual-Reality-Technologien waren das heiße Thema der Veranstaltung.

Die polnische Firma RiftCat hat an einer neuen Technologie getüftelt, damit Spieler auf ihre Kosten kommen: sie können qualitativ hochwertige VR Spiele durch einfache VR Anwendungen wie Google Cardboard ansehen.

Marek Antoniuk, Manager bei RiftCat:
“Es gibt zwei Arten der Virtual Reality, die am Computer und auf mobilen Geräten. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Die VR am Computer hat die höchste Qualität, aber sie ist sehr teuer. Mobile VR ist billig, denn man kann sein Handy dafür nutzen und hat nur die Brille. Aber deren Vermögen ist begrenzt. Wir versuchen, diese beiden Welten miteinander zu verbinden.”

Virtual- und Augmented-Reality Technologien liegen zunehmend im Trend, wie bereits der weltweite Erfolg des Smartphone-Spiels Pokemon Go zeigte. SwapBots hat beispielsweise eine AR Spiel erfunden, das einfache Pappspielzeuge zum Leben erweckt. Nutzer können verschiedene Boxen kombinieren und so verschiedene Charaktere schaffen.

Phil Charnock, Manager bei SwapBots:
“Wenn man jung ist, stellt man sich oft vor, dass die Spielzeuge zum Leben erweckt würden. Und das geht jetzt, man kann seiner Vorstellung im Kopf auf dem Bildschirm Leben einhauchen. Man sieht das Spielzeug, wie es sich bewegt und zu zappeln beginnt.”

Wie der jüngste Bericht von Atomico bestätigt, kann London stolze 300.000 Entwickler vorweisen und führt damit die Liste als europäischer Hightech-Hub an, gefolgt von Paris mit 134.000 Entwicklern. Auch wenn der Brexit naht, London scheint sein Image als europäische Hightech-Hauptstadt zu behaupten.

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