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Korruptionsskandal in Südkorea: Die dubiose Beziehung der Präsidentin zu ihrer Jugendfreundin


Korea

Korruptionsskandal in Südkorea: Die dubiose Beziehung der Präsidentin zu ihrer Jugendfreundin

Choi Soon Sil wartet auf ihren Prozess. Ihr werden Korruption und Machtmissbrauch vorgeworfen. Sie woll die Einflüsterin der südkoreanischen Präsidentin gewesen sein.

Die Beziehung zu ihrer langjährigen Vertrauten Choi Soon Sil hat die südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye zu Fall gebracht. Choi soll ihre Beziehungen zu der Staatschefin genutzt haben, um von südkoreanischen Unternehmen wie Samsung Spenden in Millionenhöhe für angeblich wohltätige Zwecke einzutreiben. Sie und ihre Familie sollen sich dabei bereichert haben.

Sie soll auch Einfluss auf Parks Regierungsarbeit ausgeübt haben. Choi sitzt derzeit wegen des Verdachts auf Betrug und Machtmissbrauch in Untersuchungshaft.

In Südkorea kursieren viele Gerüchte. Choi sei eine Schamanin. Die 60-Jährige habe die Präsidentin wie in einer Sekte fest im Griff gehabt. Park sei nur eine Marionette gewesen.

Fakt ist, dass Choi im blauen Haus, dem Amtssitz der Präsidentin, ohne Sicherheitsprüfung ein und aus ging. Zudem wurden auf ihrem Computer geheime Regierungsdokumente und Reden der Präsidentin gefunden.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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Park Geun Hye: Südkorea beschließt Entmachtung der Präsidentin