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Wie kommt der Boxer auf das Trampolin? Britischer Wettstreit der Werbevideos


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Wie kommt der Boxer auf das Trampolin? Britischer Wettstreit der Werbevideos

Liebes Smartphone in der Hand, wer ist die Schönste im ganzen Land – britische Werber liefern sich seit Jahren um Weihnachten einen Wettbewerb um das beliebteste Werbevideo. Hintergrund ist ein beinharter Kampf um Marktanteile, in dem die gedruckte Presse und das Fernsehen alt aussehen.

Die Gewinner dieses Jahr bisher: Die Modemarke Burberry mit gut 14 Millionen Klicks, die Supermarktkette Sainsbury's knapp davor mit 14,5 Millionen und – kaum noch einzuholen: Die Kaufhauskette John Lewis mit 22,5 Millionen Klicks.

Britische Werbekunden sind bereit, im Vorfeld von Weihnachten (letztes Quartal des Jahres) die Rekordsumme von 6,7 Milliarden Euro lockerzumachen, knapp 360 Millionen Euro mehr als 2015 (“the Advertising Association/Warc”) – “der “Brexit” hat Weihnachten nicht ausgehebelt”, so Josh Krichefski, MediaCom, London.

Und wie wird der Kuchen verteilt? Fernsehsender können sich ein hauchdünn wachsendes Stück sichern (1,5 Milliarden Euro), Zeitungen und Zeitschriften dümpeln 10 Prozent abwärts (548 Millionen Euro). Fast die Hälfte der Werbung im vierten Quartal soll an digitale Medien gehen – für Werbung im Internet 14 Prozent mehr als vor einem Jahr (1,2 Milliarden Euro). Fröhliche Weihnachten, Google und Facebook (zusammmen 889 Millionen Euro).

su

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