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Nach U-Bahn-Attacke: Keine Tatbeteiligung nachgewiesen


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Nach U-Bahn-Attacke: Keine Tatbeteiligung nachgewiesen

Im Zusammenhang mit der brutalen Attacke auf eine Frau in der Berliner Bahn-Station Herrmannstraße hat die Polizei einen mutmaßlichen Begleiter des Täters verhört. Die Polizei ging aber davon aus, dass der Befragte noch an diesem Dienstag aus der Haft entlassen werde, da man ihm keine Tatbeteiligung nachweisen konnte.
Die Berliner Morgenpost zitiert den Vertreter der Berliner Staatsanwaltschaft, man sei optimistisch, den Täter zeitnah identifizieren zu können, sagte Sprecher Martin Steltner.

Gegen den Mann wurde Medienberichten zufolge kein Haftbefehl erlassen.

Von der Befragung erhofften sich die Ermittler vor allem Hinweise auf den Haupttäter.

Winfried Wenzel von der Berliner Polizei sagte: “Das war eine in hohem Maße vorwerfbare und perfide Tat. Auch deswegen, weil das Opfer vollkommen unvorbereitet in den Rücken getroffen wurde.”

Hier können Sie das grausame Video sehen, mit dem die Polizei versucht, den Täter zu finden.

Durch die Attacke im Berliner Bezirk Neukölln brach sich das 26-jährige Opfer Ende Oktober einen Arm.

Mit der Veröffentlichung des Videos wollte die Polizei den Fahndungsdruck auf die Tatbeteiligten erhöhen. Mehrere Privatpersonen sollen inzwischen jeweils vierstellige Belohnungen für Hinweise zur Ergreifung des Treters ausgelobt haben. Laut Medienberichten (rbb-online) liegt die Gesamtsumme inzwischen bei 50.000 Euro.

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