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Der mutmaßliche Mörder von Freiburg hat schon auf Korfu eine Studentin angegriffen


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Der mutmaßliche Mörder von Freiburg hat schon auf Korfu eine Studentin angegriffen

Die Polizei in Griechenland hat jetzt bestätigt, dass es sich bei dem mutmaßlichen Mörder der Medizinstudentin Maria in Freiburg um den jungen Mann aus Afghanistan handelt, der im März 2013 eine junge Griechin angegriffen hatte. Er soll die Studentin eine Klippe herabgestürzt haben. Sie wurde dabei schwer verletzt, hat aber überlebt.
Das hat Polizeisprecher Τheodoros Chronopoulos gegenüber euronews Athen bestätigt. Die DNA-Proben stimmten überein.

Die Polizei auf Korfu war am Montag zunächst nicht 100 Prozent sicher, dass es sich um denselben Mann handelt, der in Freiburg die junge Studentin vergewaltigt und ermordet hat. Gleichzeitig bestätigten die griechischen Beamten den Bericht des Stern, dass damals Zweifel am Alter des Täters bestanden. Man habe eine DNA-Analyse angefordert. Inzwischen versucht die Polizei auf Korfu auch herauszufinden, wie der junge Mann aus Afghanistan nach seiner Verurteilung Griechenland verlassen konnte.

Als der junge Mann 2015 als Flüchtling in Deutschland ankam, wurde er als unbegleiteter Minderjähriger eingestuft. Er lebte in einer Gastfamilie bei Freiburg.

Die Stadt Freiburg steht nach der Gewalttat unter Schock. Die Studentin, die sich für Flüchtlinge engagierte, war am 15. Oktober 2016 in einem Park in Freiburg vergewaltigt und getötet worden. Festgenommen wurde der Verdächtige Wochen später, weil ein 18 cm langes Haar am Tatort gefunden worden war. Danach fiel der Verdächtige auf den Überwachungsvideos der Freiburger Straßenbahn auf.

Zu dem Fall der Ermordung der Freiburger Medizinstudentin und der Ergreifung des Täters durch die Polizei gab es auch eine Debatte über die Rolle der deutschen Medien.

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