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Trump: "Das wird eine Chaos-Präsidentschaft"


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Trump: "Das wird eine Chaos-Präsidentschaft"

Der künftige US-Präsident Donald Trump und sein Vize Mike Pence auf Fanartikeln. Eine Studie zeigt: Donald Trump ist der unbeliebteste Neu-Präsident seit langem,, und er bekam weniger Stimmen als seine Konkurrentin Hillary Clinton. Trump sagte, er wolle Brücken schlagen. Und sein langjähriger Berater Newt Gingrich meinte, Trump dürfe den Kontakt zu seinen Wählern nicht verlieren.

Gingrich: “Er zieht seine Stärke daraus sich klarzumachen, dass er der Vertreter des Volkes ist, nicht der Washingtons. Für ihn ist es sehr wichtig, 10, 15, 20.000 Menschen zu sehen und daran erinnert zu werden, dass er für sie spricht. Daher hat er eine moralische Autorität, die niemand in der Bürokratie oder im Kongress hat.”

Die demokratische Opposition ist skeptisch, ob es Trump gelingt, aus dem Wahlkampfmodus umzuschalten in den Regierungsmodus. Sein Stil sei zu beliebig und sprunghaft, kritisieren viele.

Elaine Karmack war frühere Beraterin von Ex-Präsident Bill Clinton. Sie blickt eher pessimistisch auf die anstehende Amtszeit von Donald Trump. “Wenn ich es in einem Wort zusammenfassen soll, dann wird das wohl eine Chaos-Präsidentschaft. Das ist für niemanden gut. Weder für die internationalen Beziehungen noch für die Wirtschaft. Sein Mangel an Disziplin ist ein ernsthaftes Problem.”

Sein Kabinett hat Trump mit recht vielen Nicht-Politikern besetzt. Er präsentiert sich als Verteidiger des kleinen Mannes, der über der Politik steht. Unser Washington-Korrespontend Stefan Grobe:

“Noch kann niemand sagen, wie Trumps Regierungsstil aussehen wird. Wenn die Besetzung des Kabinetts einen Hinweis gibt, dann setzt die künftige Regierung vor allem auf Außenseiter-Erfahrung, um eine sehr konservative Agenda voranzutreiben.”

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