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Erste Zivilisten und Rebellen verlassen Ost-Aleppo

Der erste Konvoi in Richtung der syrischen Provinz Idlib südwestlich von Aleppo umfasste 13 Krankenwagen und 20 Busse.

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Erste Zivilisten und Rebellen verlassen Ost-Aleppo

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Die ersten Verwundeten und Zivilisten sind mit Konvois aus den verbliebenen Rebellengebieten der umkämpften syrischen Stadt Aleppo gebracht worden. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz erklärte, dass zunächst 13 Krankenwagen und 20 Busse den Osten Aleppos verlassen hätten. Die Evakuierungsmission für Zehntausende Eingeschlossene wird sich vermutlich über mehrere Tage erstrecken. Der syrische Minister für Aussöhnung, Ali Haider, bekräftigte, vorrangig sei der Schutz der Zivilisten:“Wir verfolgen nur ein Ziel: Das ist die Gewährleistung der Sicherheit der Zivilisten, und nicht die der bewaffneten Kämpfer. Die Zivilisten sollen sicher abziehen können. Wir tun unser Bestes, um sie zu beschützen.”

Mit dem ersten Konvoi seien 951 Menschen aus der Stadt gebracht worden, hieß es aus syrischen Militärkreisen. Bei einem Drittel davon habe es sich um Kämpfer gehandelt. Unklar ist, ob diese bewaffnet waren.

In den verbliebenen Rebellengebieten sind viele Menschen ohne Nahrung oder Trinkwasser in Ruinen untergekommen. Vom Tode durch Kälte oder Hunger bedroht seien vor allem verwundete oder unbegleitete Kinder, so die Organisation Save the Children.

Die Vereinten Nationen bereiten sich darauf vor, dass bis zu 100.000 Menschen in die südwestlich von Aleppo liegende Provinz Idlib fliehen könnten, die überwiegend von der bewaffneten Opposition kontrolliert wird. Die Rebellen heben im Gegenzug für die Evakuierung von Ost-Aleppo die Belagerung der Ortschaften Kafraya und Fua in der Provinz Idlib auf.

Ein Zusammenschluss von 17 internationalen Hilfsorganisationen warf der internationalen Gemeinschaft “Komplizenschaft” bei der humanitären Katastrophe in Aleppo vor. In einer gemeinsamen Erklärung hieß es, die Offensive der Regierungstruppen in Aleppo decke “die Hohlheit, Ineffizienz und den Bankrott der internationalen Gemeinschaft auf”.