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Illegale israelische Siedlung erwartet Räumung durch Sicherheitskräfte


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Illegale israelische Siedlung erwartet Räumung durch Sicherheitskräfte

Die Bewohner einer illegalen israelischen Siedlung im Westjordanland bereiten sich auf die unmittelbar bevorstehende Räumung durch die Sicherheitskräfte vor. Die Siedlung Amona wurde auf palästinensischem Privatland errichtet und muss laut Anordnung von Israels höchstem Gericht bis zum 25. Dezember geräumt werden. Die rund 300 Einwohner hatten einen Kompromissvorschlag, auf nahegelegene Grundstücke umzuziehen, abgelehnt.

“Ich gehe davon aus, dass die Sicherheitskräfte in den nächsten Stunden mit der Räumung beginnen”, so Avichai Boaron, der Anführer der Siedler in Amona. “Wir werden entschlossenen Widerstand leisten gegen die Vertreibung einer Familie aus ihrem Heim, die Entwurzelung einer Gemeinschaft von ihrem Wohnort und gegen Angriffe auf das jüdische Leben, dass sich in Judäa und Samaria entwickelt hat, der Wiege des Judentums. Wir sind heimgekehrt und dafür entschuldigen wir uns nicht.”

“Das Land Israel gehört den israelischen Menschen”, sagt der Thorastudent Avraham Eliyahu Landsberg. “Wir werden nicht einen Zentimeter israelischen Landes aufgeben. Das werden wir nicht hinnehmen und sollten einige in der Schlacht fallen, so gewinnen wird doch am Ende den Krieg.”

Im israelischen Parlament wird gegenwärtig über ein Gesetz debattiert, dass die Errichtung von 4.000 Häusern auf palästinensischen Privatgrundstücken im Nachhinein legalisieren wird.

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