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Bittere Fragen nach Freiburg: Warum nur haben sie ihn freigelassen?


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Bittere Fragen nach Freiburg: Warum nur haben sie ihn freigelassen?

Nach dem Mord an der Studentin Maria (19) in Freiburg hat der Vater des griechischen Opfers der Zeitung “Real News” ein Interview gegeben. Der Schock sitzt auch in Griechenland tief.

Reporter Mixalis Arampatzoglou hatte zuvor mit dem Bruder der jungen Griechin gesprochen, die sich nicht in den Medien äußern will.

Die Studentin war 2013 von dem des Mordes in Freiburg Verdächtigten auf Korfu überfallen und eine Steilküste hinabgeworfen worden. Ihr Bruder sagte: “Wir versuchen zu vergessen, was passiert ist. Jetzt geht es meiner Schwester besser, wir wollen nicht mehr über diesen Albtraum sprechen.”
Zu der vorzeitigen Freilassung des verurteilten Hussein K.G. sagte der Bruder: “Gesetz ist Gesetz, wir versuchen, das alles zu vergessen.”

“Ich kann nicht glauben, dass sie ihn freigelassen haben.”

Jetzt erklärte der Vater des Opfers seine Tochter, die inzwischen 23 Jahre alt ist, leide noch immer unter den Folgen des Raubüberfalls. “Ich kann nicht glauben, dass sie ihn freigelassen haben, damit er tötet. In was für einem Staat leben wir.” Der Täter – der erst angab, aus Afghanistan, dann vor Gericht aus dem Iran zu stammen – war zu 10 Jahren Haft verurteilt worden.
Die Familie seines ersten Opfers habe bis vor wenigen Tagen angenommen, der Verurteilte befinde sich noch immer in Haft. Der griechische Vater sagte auch, wenn er an die Eltern der getöteten Maria denke, werde er verrückt.

Erstes Opfer leidet noch immer

Der Vater erklärte, seine Tochter leide noch immer unter Albträumen und Schmerzen und müsse in den kommenden Tagen wieder operiert werden. Wie durch ein Wunder hatte sie den Sturz über eine Brüstung an der Küste von Korfu schwer verletzt überlebt.

Die deutsche Medizinstudentin Maria, die sich auch in der Flüchtlingshilfe engagiert hatte, war Mitte Oktober in einem Park in Freiburg vergewaltigt und ermordet worden. Der Verdächtige wurde im Dezember gefasst. Inzwischen wurde er wegen Selbstmordgefahr in ein Gefängniskrankenhaus gebracht.

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