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2016: Ein Sportjahr zwischen Jubel und tiefer Trauer


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2016: Ein Sportjahr zwischen Jubel und tiefer Trauer

Nico Rosberg: Sieg und weg
Nico Rosberg hat in diesem Jahr gleich doppelt für Aufsehen gesorgt. Zuerst gewinnt er im Mercedes zum ersten Mal die WM in der Formel 1. Nur fünf Tage später tritt er zurück und erklärt sein sofortiges Karriereende. Hätte er nicht gewonnen, hätte er weitergemacht, so Rosberg. Der Rücktritt sei direkt mit dem Titel vernetzt gewesen. Eine Entscheidung, die für Ärger sorgte, zumindest bei Mercedes-Teamaufseher Niki Lauda, der sagte, Rosberg habe das Team nicht früh genug informiert. Rosberg wies das zurück.

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Andy Murray ist die neue Nummer eins
Und die Tenniswelt der Herren hat eine neue Nummer eins bekommen. Andy Murray war es, der im November den ewigen Ersten Novak Djokovic vom ersten Platz stieß. Beim ATP-Masters in Paris stieg Milos Raonic vor dem Finale aus, was Murray den Weg zur Nummer eins freimachte.

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Tour de France: Frooooooooooooome
Ein Brite jubelt in Paris: Chris Froome hat dieses Jahr das prestigeträchtigste Radrennen der Welt, die Tour de France, gewonnen. Es war nach 2013 und 2015 sein dritter Gesamtsieg der Frankreichrundfahrt. 3535 Kilometer war die Strecke in diesem Jahr lang. Froome lag am Ende 4.05 Minuten vor dem Franzosen Romain Bardet durch. Dritter wurde Nairo Quintana. Für die Deutschen war immerhin der letzte Etappensieg drin: Der ging an André Greipel.

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Aller guten Dinge: Marc Márquez zum dritten Mal Weltmeister
Und dann ist dieses Jahr auch das Jahr des Motorradrennfahrers Marc Márquez gewesen. Der Spanier wurde zum dritten Mal Weltmeister der MotoGP. Die ersten beiden Titel holte er sich 2013 und 2014. Jetzt also wieder. Die Krone holte er sich endgültig auf seiner Honda beim Großen Preis von Japan. Dabei profitierte er auch davon, dass seine Titelrivalen Valentino Rossi und Jorge Lorenzo wegen Stürzen ausfielen. Und so war ihm vor den drei noch ausstehenden Rennen der Spitzenplatz in der Fahrerwertung nicht mehr zu nehmen.

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Ryder Cup: US-Golfer gewinnen gegen Europas Golf-Elite
Beim Ryder Cup, diesem Aufeinandertreffen der besten europäischen und amerikanischen Golfer, hatten in diesem Jahr zur Abwechslung einmal wieder die US-Amerikaner die Nase vorn. 17:11, das Ergebnis im Hazeltine National Golf Club war deutlich. Die Freude bei den Amerikaner war groß. Selbst US-Präsident Barack Obama meldete sich, er sei stolz, ließ er wissen. Den letzten US-Triumph beim Ryder Cup gab es 2008, in der Zwischenzeit hatten stets die Europäer das bessere Händchen.

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Cleveland Cavs zum ersten Mal Meister
Und in den USA gewannen die Cleveland Cavaliers zum ersten Mal die NBA-Meisterschaft. Das Team um LeBron James holte sich die Larry O’Brien-Trophäre nach einem historischen Comeback. Sie schlugen im Finale die zuvor unbesiegbar scheinenden Golden State Warriors. Übrigens: Während es für die Cavs eine Premiere war, war es für James bereits der dritte NBA-Titel.

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Fluch der Ziege gebrochen
Ebenfalls in den USA: Jubel bei Chicago Cubs. Die Baseballer haben endlich den Billy-Goat-Fluch durchbrochen. Seit 1945 scheiterten sie stets am Einzug ins Finale der Basebal-Liga. Jetzt ging es im Endspiel gegen die Los Angeles Dodgers, nach dem historischen Sieg gabs kein Halten mehr für die Cubs. Es ist das erste Mal seit 1908, dass sie die Meisterschaft holen.

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Fußballmannschaft Chapecoense stirbt bei Flugzeugcrash
Es war ein Unglück von seltener Tragik: Das brasilianische Fußballteam Chapecoense war auf dem Weg nach Kolumbien. In Medellín sollte das größte Spiel in der Geschichte des Vereins stattfinden, das Finale der Copa Sudamericana. Doch während des Landeanflugs stürzte das Flugzeug mit den Spielern an Bord ab. 71 der 77 Insassen starben, darunter 19 Spieler und 26 Funktionäre des Vereins. Ehrenhalber wurde Chapecoense der Titel des Cups verliehen.

Hier ist ein Bericht dazu

Todesfälle 2016
In diesem Jahr haben uns viele große Namen verlassen, und das trifft auch den Sport. Am 3. Juni starb einer der zweifellos größten Boxer aller Zeiten: Muhammad Ali. Sowohl im Boxring als auch außerhalb sorgte er für Furore. Er wurde 74 Jahre alt. Auch von Arnold Palmer musste die Sportwelt in diesem Jahr Abschied nehmen. Der Golfer gehörte zu den populärsten Vertretern seines Sports. Am 25. September dieses Jahres starb er in Pittsburgh. Und im März verabschiedete sich der legendäre niederländische Fußballer Johan Cruyff. Er starb im Alter von 68 Jahren an Lungenkrebs.

Hier ein Bericht zu Muhammad Ali
Hier ist ein Bericht zu Johan Cruyff
Hier ist ein Bericht zu Arnold Palmer

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Rückblick 2016: Terror erfasst Europa