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Sprengstoffgürtel nach tödlicher Attacke in Jordanien entdeckt


Jordanien

Sprengstoffgürtel nach tödlicher Attacke in Jordanien entdeckt

Nach dem tödlichen Überfall in der jordanischen Stadt Kerak haben Sicherheitskräfte am Tatort große Mengen an Sprengstoff und Waffen sowie mehrere Sprengstoffgürtel am Tatort sichergestellt. Die Identität der vier erschossenen Angreifer ist nicht bekannt. Sie hatten bei der Attacke sieben Sicherheitskräfte und drei Zivilisten getötet, darunter eine Urlauberin aus Kanada. 34 teilweise schwer verletzte Opfer werden nach Behördenangaben in Krankenhäusern behandelt. Unter ihnen sollen auch zwei Ausländer sein.

Die schwerbewaffneten Täter hatten sich vorübergehend mit mehreren Geiseln in der bei Urlaubern beliebten mittelalterlichen Festung von Kerak verschanzt, die zwischen der Hauptstadt Amman und Petra liegt. Von der Burg aus beschossen die Angreifer mit automatischen Waffen das Hauptquartier der Sicherheitskräfte in Kerak. Vor der Besetzung eines Turms der Festung hatten die Täter eine Polizeistreife attackiert.

Zu dem Überfall bekannte sich niemand. Jordanien beteiligt sich am internationalen Militäreinsatz gegen die Miliz Islamischer Staat in Syrien und Irak. Der Tourismus ist eine der Haupteinnahmequellen des Landes.