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Nach Anschlag in Berlin: Europaweite Fahndung nach Tatverdächtigem


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Nach Anschlag in Berlin: Europaweite Fahndung nach Tatverdächtigem

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Der neue Tatverdächtige im Zusammenhang mit dem Anschlag in Berlin ist in ganz Europa zur Fahndung ausgeschrieben. Das teilte Innenminister Thomas de Maizière (CDU) am Mittwoch
in Berlin mit. Er betonte: “Es ist ein Verdächtiger, nicht zwingend der Täter.” Es werde weiter in alle Richtungen ermittelt und es würden alle Spuren verfolgt.

Bei dem Anschlag am Montagabend mit einem Lastwagen auf einen Weihnachtsmarkt waren zwölf Menschen getötet und etwa 50 verletzt worden.

De Maizière sagte: “Dieser Verdächtige ist seit Mitternacht zu einer Fahndung ausgeschrieben und das in Deutschland und im Schengensystem. Das heißt also auch in Europa.” Der Minister erklärte, er werde die vielen Spekulationen in Medien über den aufenthaltsrechtlichen Status des Mannes und Verdachtsmomente weder bestätigen noch dementieren.

“Uns ist wichtig, dass man diesen Verdächtigen findet. (…) Das Ergebnis zählt und nicht die Schnelligkeit von Spekulationen.”

Ermittler halten die eine neue Spur für vielversprechend. Bei dem Verdächtigen soll es sich um einen Tunesier handeln, der den Behörden unter dem Namen Anis A. bekannt sei. Sein Asylantrag sei abgelehnt worden, er sei aber in Deutschland aber geduldet. Der Mann soll in der Islamisten-Szene vernetzt sein.

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      Berlin-Anschlag: neuer Hinweis auf möglichen Täter